Dienstag, 15. August 2017

Gastbeitrag: Empfehlung zu "Ready Player One" von Ernest Cline

tor-online.de

Titel: Ready Player One

Autor: Cline, Ernest

Verlag: Fischer Tor

Seiten: 544 Seiten





Buchclubs kann man nie genug haben. Und Diskussionen über Bücher schon 2x nicht. Aus diesem Grund haben eine Freundin und ich begonnen mindestens 1 Buch pro Monat gemeinsam zu lesen und uns dann darüber zu unterhalten. Für August schlug Christina "Ready Player One" von Ernest Cline vor und hatte es innerhalb 2 Tagen durch. Wir sollten gar nicht erst bis Ende des Monats warten um darüber zu diskutieren! Ihre Meinung könnt ihr hier nachlesen, in ihrer ersten Rezension, exklusiv für Gackelchensblog:





Inhaltsangabe 2.0 – Ready Player One von Ernest Clines
In nicht gar allzu ferner Zukunft ist die Welt zu einem Ort geworden, dem jeder entfliehen möchte. Die Erdölvorräte sind verbraucht, die Umwelt ist zerstört und ein Großteil der Bevölkerung lebt in Armut. Der einzige Lichtblick bzw. Ausweg für viele ist die OASIS (Ontologically Anthropocentric Sensory Immersive Simulation) – eine virtuell erschaffene Welt, die alles bietet was der Mensch sich wünscht und mehr. Man kann in der OASIS zur Schule gehen, einen Arbeitsplatz finden, Verreisen, eine Stadt besichtigen, ins Museum gehen, Fußball spielen, Abenteuer erleben, … – selbst sich verlieben und eine virtuelle Familie gründen. Alles was man dazu braucht ist ein Computer mit Internetanschluss und einen Visor. Welcher den Spieler fühlen und sehen lässt, was er/sie gerade erlebt.
Doch die OASIS ist nicht nur ein wundervoller Ort – sie hat auch ein Geheimnis. Ihr Schöpfer – James Halliday (ein Nerd der Superklasse) – hat in der OASIS ein “Easter Egg” versteckt, welches durch drei ebenfalls versteckte Schlüsseln gefunden werden kann. Der Finder dieses „Easter Eggs“ wird das unglaubliche Erbe von James Halliday erhalten. Aber um alle Schlüssel zu finden muss man die Rätsel, welche sich James Halliday ausgedacht hat, erst einmal knacken.
Hier kommt unser Protagonist Wade Watts ins Spiel, ein in Armut lebender Junge, welcher sich nichts sehnlicher wünscht als seiner Realität zu entkommen. Somit beginnt die Suche nach dem ersten Schlüssel und eine aufregende Schnitzeljagd durch die Popkultur der 80er Jahre und mehreren Universen, welche auch einige Hindernisse mit sich bringt.

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Ich möchte mich zwar nicht als Nerd der Superklasse bezeichnen, aber natürlich schlummert auch in mir ein kleiner Nerd, bei dem dieses Buch wildes Herzklopfen vor Begeisterung ausgelöst hat und den Drang das Buch zu verschlingen, vermittelt hat. Manchmal ist die Lösung zwar etwas einfach, aber man fiebert trotzdem mit Wade mit – bis zum Ende!
Natürlich gibt es auch einen kleinen Wehmutstropfen – warum muss es denn eigentlich immer geben!? – allerdings kann ich ihn euch nicht verraten, weil ich euch ansonsten zu viel von der Geschichte preisgeben. Ihr müsst somit wohl das Buch selber lesen um herauszufinden, was ich meine!
-CM

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Ja Christina war total begeistert und zwingt mittlerweile jeden den sie kennt, das Buch zu lesen. Ich persönlich fand es hat einige Schwachstellen. Unter anderem ist es geschrieben wie ein Jugendbuch, Publikum so von 13 Jahren an. Leider sind die 80er-Jahre Referenzen selbst mir teilweise zu Hoch, und ich hab Grossteile davon mitbekommen. James Halliday, die Gottfigur des Romans, erwartet von seinen Spielern, dass sie genauso 80s Fan sind wie er. Das gleiche erwartet der Autor, gottgleich, von seinen Lesern. 
Zum Glück ist die Handlung, so dünn sie auch manchmal ist, spannend genug um den Leser auch dann noch zu fesseln, wenn Wade sich in Details verliert. Trotz der Mängel habe auch ich das Buch verschlungen. Habe mich gefreut wenn ich eine Referenz verstanden habe und mitgefiebert gegen die IOIler. 

Fazit: Wir waren uns einig und mochten es. Sehr zu empfehlen. Ich bin gespannt auf die Verfilmung! 



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