Montag, 17. September 2012

Empfehlung zu "Zu Zweit tut das Herz nur halb so weh" von Julie Kibler



Titel: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

Autor: Kibler, Julie

Verlag: Piper

Preis: 9.99.-

Seiten: 320 Seiten





Worum es geht: 


Kentucky, Ende der 1930er: Isabelle will dem engen Korsett ihrer Familie entfliehen. Ausgerechnet der Sohn der farbigen Hausangestellten eröffnet ihr eine neue Welt. Eine Welt allerdings, die sie nicht betreten darf. Doch Isabelle ist entschlossen, ihre verbotene Liebe zu leben, gegen alle Konventionen - und gegen den erbitterten Widerstand ihrer Familie ...
Im Kentucky der späten 1930er ist es einer weißen Frau nicht nur verboten, sich in einen Farbigen zu verlieben, es ist auch höchst gefährlich. Entgegen allen Warnungen und Widerständen setzen sich Isabelle und Robert in ihrer verzweifelten Liebe über alle Konventionen hinweg. Mit diesem Schritt beginnt ein Drama, für das die beiden einen hohen Preis zahlen müssen ...
70 Jahre später begleitet die farbige Friseurin Dorrie ihre Stammkundin Isabelle durch das halbe Land zu einer Beerdigung. Auf ihrer gemeinsamen Reise kommen sich die beiden Frauen nahe. So nahe, dass Isabelle nach all den Jahren des Schweigens ihr lang gehütetes Geheimnis lüftet und ihre verzweifelte Liebe von damals noch einmal aufleben lässt. Und am Ende ihrer gemeinsamen Reise in die Vergangenheit löst sich noch ein letztes, bittersüßes Rätsel ...
-> Libri

"Ich war sehr unfreundlich zu Dörrie als ich sie das erste mal traf. Sie dachte das läge an ihrer Hautfarbe, tat es aber nicht"
[...]
"Miss Isabelle war mürrisch als ich sie kennenlernte. Das lag nicht an meiner Hautfarbe."

Meine Meinung:

Ja auch hier gibt es kein positiv oder Negativ weil ich, ganz ehrlich, nichts Negatives entdeckt habe.
Die Kapitel sind schön kurz, abwechselnd in der Perspektive und Zeit.
Hauptfiguren Isabelle und Dorrie sind liebenswert und die Liebesgeschichte so wie man eine verbotenen Liebesgeschichte haben will.
Wer die Filme "Grüne Tomate", "Ein amerikanischer Quilt" und neu auch "the Help" mochte wird hier einen würdigen Nachfolger haben und ich sehe das Buch schon perfekt als Filmvorlage!
Man lacht, man weint und man lernt fürs leben.
Wundervolles Buch das zum Nachdenken anregt und auch eine schöne Botschaft hinterlässt. Selbst wenn das Leben nicht so gelaufen ist wie geplant, kann man zufrieden sein.

"Ich glaube du bist eine gute Mutter Dorrie, aber glaubst du das funktioniert, die Dinge einfach nur anders zu machen als deine Mutter"

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