Montag, 24. September 2012

Empfehlung zu "Between the lines" von Jodi Picoult und Samantha Van Leer

Titel: Between the lines
Autor: Van Leer, Samantha und Picoult, Jodi
Verlag: Simon Pulse

Vor ein paar Jahren hat meine Leidenschaft für die Bücher von Picoult begonnen und sie schafft es mich immer wieder zu begeistern mit ihren Themen.
Between the Lines ist in vielen Hinsichten ein Jodie Picoult Buch aber auch wieder nicht. Der Umstand dass die Story von ihrer Tochter kommt bereischert das ganze sehr.
Dennoch sind die von mir geliebten Wechselperspektiven mit drin!

Nachdem ich das Buch vor Monaten schon gekauft hatte (schaut euch das Cover an! Wer läuft denn an sowas vorbei?) hab ich mich jetzt dazu entschlossen es zu lesen.
Wie beim "The Fault in our Stars" von John Green war auch hier auf Twitter bereits ein grosser Hype, was die Erwartung natürlich ins unermessliche steigert. Hoffen wir mal dass ich nicht wieder ein wenig enttäuscht werde.

"She was pretty, I suppose, with her silver hair and eyes the color of violets. But her shoe size is bigger than her IQ."

Inhalt:
Ich hab versucht eine einfache Inhaltsangabe aus dem Internet zu finden aber auf keiner mir bekannten Seite gab es eine Inhaltsangabe zu diesem Buch.
Ich selbst wusste auch nur dass es wohl irgendwie was mit einem Märchen zu tun hatte das wahr wird.
Und nachdem ich das Buch gelesen habe kann ich nur sagen; mehr muss man auch gar nicht wissen. So hat man keine falsche Erwartung und ist über jeden Twist überrascht!

"Real fairy tales are not for the fainthearted. In them, children get eaten by witches and chased by wolves; woman fall into comas and are tortured by evil relatives. Somehow, all that pain and suffering is worthwile, though, when it leads to the ending: happily ever after.
happily every after trumps everything.
But what if ever after could change?"

oliver

Meinung:
Lest das Buch.
Jeder der Märchen mochte als Kind oder auch jetzt noch, lest das Buch!
Jeder der noch manchmal an seinen Prinz Charming denkt und wann er denn kommt; Lest das Buch!
Jeder der besondere Liebesgeschichte mag; lest das Buch.
Ich weiss jetzt schon dass in nächster Zeit viele meiner Freunde das Buch geschenkt bekommen werden.

Positiv:
- Es ist ein wunderschönes Buch. Nicht nur das Cover (egal welche Edition) sondern auch die Einteilungen und die passenden Bilder sorgen für vollkommenheit.
Ein Schmuckstück in jedem Regal.
- Ich muss die Zeichnung nochmal hervorheben. Wirklich hervorragende Skizzen der Szenen mit einem unglaublich gutaussehenden Oliver.
- Der Junge heisst Oliver.
- Wundervoller frischer Humor.
- Ich kann mir keinen lesenden Menschen vorstellen der Delilah nicht mögen würde...
- Delilah versucht mit ihrer Mutter, ihrer Freundin und sogar ihrem Psychologen über das was sie erlebt zu reden. Das fand ich ganz toll. Sie verschliesst sich nicht von Anfang an sondern erst als keiner ihr helfen kann. Sie versucht sich mitzuteilen.

Montag, 17. September 2012

Empfehlung zu "Zu Zweit tut das Herz nur halb so weh" von Julie Kibler



Titel: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh

Autor: Kibler, Julie

Verlag: Piper

Preis: 9.99.-

Seiten: 320 Seiten





Worum es geht: 


Kentucky, Ende der 1930er: Isabelle will dem engen Korsett ihrer Familie entfliehen. Ausgerechnet der Sohn der farbigen Hausangestellten eröffnet ihr eine neue Welt. Eine Welt allerdings, die sie nicht betreten darf. Doch Isabelle ist entschlossen, ihre verbotene Liebe zu leben, gegen alle Konventionen - und gegen den erbitterten Widerstand ihrer Familie ...
Im Kentucky der späten 1930er ist es einer weißen Frau nicht nur verboten, sich in einen Farbigen zu verlieben, es ist auch höchst gefährlich. Entgegen allen Warnungen und Widerständen setzen sich Isabelle und Robert in ihrer verzweifelten Liebe über alle Konventionen hinweg. Mit diesem Schritt beginnt ein Drama, für das die beiden einen hohen Preis zahlen müssen ...
70 Jahre später begleitet die farbige Friseurin Dorrie ihre Stammkundin Isabelle durch das halbe Land zu einer Beerdigung. Auf ihrer gemeinsamen Reise kommen sich die beiden Frauen nahe. So nahe, dass Isabelle nach all den Jahren des Schweigens ihr lang gehütetes Geheimnis lüftet und ihre verzweifelte Liebe von damals noch einmal aufleben lässt. Und am Ende ihrer gemeinsamen Reise in die Vergangenheit löst sich noch ein letztes, bittersüßes Rätsel ...
-> Libri

"Ich war sehr unfreundlich zu Dörrie als ich sie das erste mal traf. Sie dachte das läge an ihrer Hautfarbe, tat es aber nicht"
[...]
"Miss Isabelle war mürrisch als ich sie kennenlernte. Das lag nicht an meiner Hautfarbe."

Meine Meinung:

Ja auch hier gibt es kein positiv oder Negativ weil ich, ganz ehrlich, nichts Negatives entdeckt habe.
Die Kapitel sind schön kurz, abwechselnd in der Perspektive und Zeit.
Hauptfiguren Isabelle und Dorrie sind liebenswert und die Liebesgeschichte so wie man eine verbotenen Liebesgeschichte haben will.
Wer die Filme "Grüne Tomate", "Ein amerikanischer Quilt" und neu auch "the Help" mochte wird hier einen würdigen Nachfolger haben und ich sehe das Buch schon perfekt als Filmvorlage!
Man lacht, man weint und man lernt fürs leben.
Wundervolles Buch das zum Nachdenken anregt und auch eine schöne Botschaft hinterlässt. Selbst wenn das Leben nicht so gelaufen ist wie geplant, kann man zufrieden sein.

"Ich glaube du bist eine gute Mutter Dorrie, aber glaubst du das funktioniert, die Dinge einfach nur anders zu machen als deine Mutter"

Freitag, 14. September 2012

Empfehlung zu "Gute Geister" von Kathryn Stockett


Autor:  Stockett, Kathryn

Titel: Gute Geister - The Help

Verlag: BTB

Seiten: 608 Seiten

Preis: 9.99.-


Worum es geht: 
Mississippi, 1962: Die junge Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Um etwas zu verändern, verbündet sie sich mit zwei schwarzen Dienstmädchen: Aibileen zieht die Kinder ihrer Arbeitgeber auf – das Tafelsilber darf sie aber nicht berühren. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Gemeinsam beschließen die drei Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern – in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.






"Was ist Baby? Was ist passiert?
-Ich hab mich schwarz gemalt" heult sie.
"Was meinst du?"
"Miss Taylor hat gesagt, wir sollen malen, was wir an uns am liebsten haben"
und da sah ich ihre Zeichnung...mein weisses baby-girl hatte sich doch tatsächlich schwarz gemalt.
"Sie hat gesagt, schwarz heisst, ich habe ein dreckiges, hässliches Gesicht"
-Aibileen





Meine Meinung: 
Man öffne dieses Buch, man lese "Aibileen" über dem ersten Kapitel und dann passiert es. Ganz ungewollt findet man sich 5 Stunden später und 200 Seiten weiter noch genau am gleichen Fleck. Aber in einem drin hat sich alles geändert.
Man hat die Namen Skeeter und Minny neben Aibileens im Kopf. Man weiss man müsste schlafen gehen, wegen der Arbeit morgen, aber... wie könnte man denn jetzt an schlafen denken? Jetzt wo alles am laufen ist und die Drei auch kaum schlaf finden.
The Help - Gute Geister spielt in einer Zeit des Rassismus' und schildert den Höhepunkt der Rassentrennung. Die auf biografischen Erlebnissen basierende Handlung wird aus der Sicht dreier Frauen erzählt. Minny, eine schwarze Haushälterin, die wegen ihres losen Mundwerks, die Arbeitsplätze öfter wechselt als manch einer die Unterwäsche. Aibeleen, ebenfalls eine schwarze Haushälterin, die ihr siebzehntes weisse Kind grosszieht und ihr bestes gibt. Im Kontrast zu diesen beiden Frauen wird Skeeter sprachrohr der aufgeschlossenen Weissen. Als Kind ebenfalls von einer schwarzer Haushälterin aufgezogen, versteht sie die Welt nicht mehr als ihre geliebte Constantine nach ihrer Unizeit nicht länger für ihre Familie arbeitet. Der New Yorker bietet der angehenden Journalistin eine Chance, sie soll einen Artikel schreiben über ein Thema ihrer Wahl. Skeeter beginnt zu forschen, was ist mit ihrer Freundin, ihrer Verbündeten, passiert? Constantines Schicksal soll nicht das einzige bleiben dass sich ihr offenbart und für Skeeter steht fest: Diese Ungerechtigkeit muss ein Ende haben!


Bei geheimen Gesprächen mit den Haushälterinnen der Vorstadt bekommt Skeeter, und der Leser, einen Einblick hinter die Kulissen der feinen Herrenhäuser. Jede Frau, die ihr Bericht erstattet, lebt in der Gefahr die einzige Arbeit zu verlieren die sie ernähren kann, sollte bekannt werden wer ausgeplaudert hat. Und hier sind einige skandalöse Geschichten dabei!
Der Kampf der Frauen für Gerechtigkeit zu einer Zeit in der kaum jemand auf ihrer Seite war, steht klar im Mittelpunkt. Die Freundschaften, die aus dieser unüblichen Situation entstehen, werden zärtlich skizziert, beide Seiten behutsam in dem neuen Vertrauen ineinander. 

Die stilistisch angepassten Kapitel zu den jeweiligen Protagonisten waren ein Highlight für mich. Jede Frau hat ihre Sprache, sodass man nicht einmal Kapitelüberschriften bräuchte um zu wissen welche gerade "spricht". Trotz allem Ernst im Thema verliert das Buch nie seinen Humor. Dank Minnie wird der Leser lauthals auflachen statt, wie man meinen könnte, weinen über das Unglück aller Frauen. Die Figuren sind so real dass der Hass auf einige der weissen Frauen schon greifbar wird. Man schämt sich und man wundert sich. Stockett weiss mit ihrer Sprache zu überzeugen, ist sie bildlich und fesselnd, perfekte Vorraussetzung für einen Bestseller. 




Wir erleben hier den tiefen Süden in den frühen 60ern zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung und Martin Luther Kings Marsch nach Washington. Während King in Washington für Gerechtigkeit kämpft, schreiben eine handvoll Frauen ein Buch und erreichen damit die Herzen der Leser. Bei der Erkenntniss dass die Geschehnisse des Romans nur 50 Jahre zurückliegen kriege ich eine Gänsehaut. 
Trotz allem Ernst im Thema verliert das Buch nie seinen Humor. Dank Minnie wird der Leser lauthals auflachen statt, wie man meinen könnte, weinen über das Unglück aller Frauen. 
Ein Buch das sich anfühlt wie Urlaub und dennoch wichtig ist und einem noch Jahrelang im Kopf herumspinnen wird. Selten war Geschichte als Roman verarbeitet überzeugender!
Die Autorin, die selbst mit einem schwarzen Hausmädchen aufgewachsen ist hat hier ihre Vergangeheit deutlich verarbeitet. Sie ist als junges Mädchen nach New York um Schriftstellerin zu werden. Man sieht Skeeter in ihr ebensowie Aibileen das Portrait ihrer Demitrie ist. Im Gegensatz zu den Dienstmädchen aus dem Buch ist Kathryn Stockett sich aber sicher, Demitrie ging es gut bei ihnen.

Empfehlung zu "Der beste Freund den man sich denken kann" von Matthew Dicks

Titel: Der beste Freund den man sich denken kann
Autor: Dicks, Matthew
Verlag: Berlin Verlag
Preis: 9.99.-
Seiten: 448 Seiten
Darum gehts:

Budo is Max's imaginary friend. But though only Max can see him, he is real. He and the other imaginary friends watch over their children until the day comes that the child stops imagining them. And then they're gone. Budo has lasted a lot longer than most imaginary friends - four years - because Max needs him more. His parents argue about sending him to a special school. But Max is perfectly happy if everything is just kept the way it is, and nothing out of the ordinary happens. Unfortunately, something out of the ordinary is going to happen - and then he'll need Budo more than ever...
Libri.de
"It doesn't have to do with Meghan needing me. We were wrong. Meghan's just growing up. First it's me, and then it'll be the tooth fairy. She's a big girl now."
"But the tooth fairy isn't real and you are!"
[...]
"I want to spend my last few minutes with her. Sitting with my friend. It's the only thing I'm really sad about."
"what?"
"That I won't be able to look at her anymore. See her grow up. I'm going to miss Maghan so much."
Meinung:

Ein süsses Buch. Der Rückentext redet davon das Leser die "Room" mochten auch dieses mögen würden und erst war ich skeptisch, wie das zusammenpassen sollte, aber es stimmt.
Die Idee des imaginären Freundes hat soviel Stoff zum nachdenken geliefert. Alles wird aus der Sicht von Budo erzählt. Er erzählt was er erlebt mit Max aber auch bei seinen Ausflügen allein. Das ganze ist recht düster und Budo erlebt Sachen die nicht ohne sind. Es wird viel über verschwinden bzw Tod geredet. Im Laufe des Buches wird ein richtiger Krimi draus.
Wenn ihr Bücher mögt die ein bisschen magisch sind, gefüllt mit herrlichen Figuren und wundervollen Sätzen zum Leben, das dann ausserdem noch super spannend wird...Hier ist euer nächstes Buch!
Positiv:
-Die Figuren sind alle toll. Keine Person ist flach. Jeder hat wundervolle Facetten. Das beginnt bei Graham die einem in nur 10 Seiten ans Herz wächst bis hin zu Oswald.
-Die Kapitel sind schön kurz. Man kann es locker im Bus, im Zug oder im Bad lesen.
-Die Probleme der Eltern mit Max werden realistisch behandelt.
-Budos Gedanken zu allem fand ich sehr passend.
-Budo 's Entwicklung und dementsprechend Max' Entwicklung.
Negativ:
Tja ich hab jetzt das "Negativ"-wort für 20 Minuten angestarrt und hab mir alles nochmal durch den Kopf gehen lassen. Ich kann nichts Negatives rausziehen. Es ist so, dass man grinst und nickt und sagt "war schön".
Das ist so eigentlich mein Gesamteindruck. War schön.
"Why aren't you afraid?"
"Afraid of what?" he asks.
"Afraid of what happens after you die."
"What happens?" he asks.
"I don't know what happens."
"Then why be afraid?" he asks.